Lungenfacharzt Dr. Stephen LoschHeader Bild

Ordinationsprogramm

Allergieaustestung

Dabei wird beim sogenannten "Prick"- oder Hautstichtest ein Tropfen einer allergisch wirkenden Lösung auf die Innenseite des Unterarmes aufgetragen. Durch den Tropfen hindurch wird mit einer winzigen Lanzette in die Haut gestochen, ohne daß eine Blutung entsteht. Als positives Ergebnis wird eine Hautrötung bzw. eine entstehende Hautvorwölbung (Quaddel) gewertet. Getestet werden alle Patienten, Erwachsene und vor allem auch Kinder, bei denen auf Grund der Krankengeschichte der Verdacht auf eine Allergie besteht.

Blutgasanalyse

Die Untersuchung der "Blutgase", Sauerstoff und Kohlendioxid, erfolgen aus der Arterie oder dem Ohrläppchen. Ein Abweichen der Ergebnisse von den Normwerten gibt Aufschluß über das Maß der sogenannten Gasaustauschstörung in der Lunge. Normalwerte: ph = 7.35 - 7.45 pO2 = 70 -100 mmHg pCO2 = 35 - 45 mmHg Bei zahlreichen Erkrankungen wie Lungenentzündung, Asthmaanfall, chronischer Bronchitis oder Herzschwäche sind die Werte der "Blutgase" verändert und ergeben so eine Information über den Schweregrad der Erkrankung. Wiederholte Messungen dienen dann als [...]

Lungenfunktion

Unter SPIROMETRIE versteht man die Messung gewisser Lungenvolumina am Mund. Bei der Durchführung der Messungen wird unter Anleitung über ein Mundstück in ein Gerät geblasen. Wichtig ist die Verwendung einer Nasenklemme, um das unwillkürliche Atmen durch die Nase zu verhindern. 4 Grundmessgrößen sind für die Diagnose einer Atemwegserkrankung notwendig: FVC: Das ist jene Luftmenge, die nach tiefster Einatmung vollständig und so schnell wie möglich ausgeatmet werden kann. FEV1: Das ist jene Luftmenge, die nach einer vollständigen Einatmung in der ersten [...]

Provokationstest mit Methacholin

Diese Untersuchung wird in der Ordination durchgeführt, wenn die übliche Lungenfunktionsprüfung ein normales Ergebnis gebracht hat, jedoch die Krankengeschichte auf eine "Überempfindlichkeit" der Bronchialschleimhaut schließen läßt. (Atemnot bei Belastungen durch Rauch, Staub, Kaltluft, etc.). Um ein Asthma bronchiale zu diagnostizieren, sollte auch dieser - schmerzlose - Test einmal gemacht werden. Auch bei der Tauchtauglichkeitsuntersuchung wird eine standartisierte unspezifische Stufen-Provokation mit Methacholin durchgeführt.

Röntgendurchleuchtung

Die Ordination ist mit einem modernen dosissparenden Röntgendurchleuchtungsgerät ausgestattet. Lungenröntgen und die Röntgendurchleuchtung gehören zum Standardprogramm der Diagnostik. Es lassen sich exakt und schnell Entzündungen des Lungengewebes, Rippenfell und Brustwanderkrankungen, Lungenblähung (="Emphysem") und andere Veränderungen des Lungengerüsts feststellen.

Schlafbeobachtung

Rund ein Drittel der Bevölkerung schnarcht, was meist für den Partner unangenehm ist, aber keine Krankheit im eigentlichen Sinn darstellt. Jedoch bei ca. 8% der Bevölkerung besteht nicht nur ein nächtliches Schnarchen, sondern es kommt auch zu Atemregulationsstörungen und Atemstillständen. Bei diesem ernstzunehmenden Syndrom der Schlafapnoe (SAS) kommt es zum völligen vorübergehendem Atemstillstand an Mund und Nase, in der Folge sinkt die Sauerstoffsättigung im Blut, es kommt zu Herzrythmusstörungen, Anstieg des CO2 und Überlastung der Atemmuskulatur. Durch das Gehirn wird [...]

Schulungen für Asthma - und COPD Patienten

Ein wichtiger Baustein in der Betreuung und Behandlung von Asthmatikern und COPD Patienten in der Ordination ist die Schulung. Folgende Punkte, sind wichtig für den Erfolg der Therapie und den Verlauf der Atemwegserkrankungen Anatomie - wie sind meine Luftwege aufgebaut. Diagnose - was ist Asthma bronchiale bzw. COPD Prognose - wie verläuft die Erkrankung mit und ohne Therapie. Therapie - wie und wann verwende ich meine Medikamente (Dosieraerosole, Pulverinhalatoren, etc.) richtig. Selbsthilfe - richtiges Atmen (Atemgymnastik), Selbstmessung des Atemflusses (Peak-Flow-Metrie), [...]

Ultraschall-Inhalationen

Beide Therapieformen stehen in der Ordination zur Verfügung und kommen kontrolliert zum Einsatz. Mit dem Ultraschallinhalator wird ein feinstes Medikamentenaerosol erzeugt, das durch Inhalation in 5 bis 15 Minuten langsam in den Lungen verteilt wird. Infusionen stellen eine Ergänzung zur inhalativen und systemischen (oralen) Therapie dar. Anwendung findet diese Therapieform bei Patienten mit akuter Verschlechterung der Atemsituation.

Worüber Sie noch mit mir in der Ordination reden können:

Selbstdiagnostik Messung des Pulsschlages, Prüfung auf Ödeme, Gewichtskontrolle, Atemspitzenflußmessung, ACT - Asthma Kontroll Test (bestimmen Sie selbst wie gut Ihr Asthma eingestellt ist ). Vorsorge Raucherentwöhnung, Sanierung der Wohnräume (Hausstaubmilbe), bei erblicher Belastung erhöhte Aufmerksamkeit, Grippeimpfung (Influenza), Atemmuskeltraining, Ausdauer - und Krafttraining, Zuweisung zu einer Spiroergometrie zur Bestimmung der Trainingsintensität , etc. Atemtherapie ohne Medikamente Sport insbesondere Tauchsport, Flugreisen, Ernährung bei Atemwegserkrankung. Nikotinentwöhnung Motivation, Raucherprotokoll, Dekonditionierung,